One Piece: 8 überraschende Fakten über die Piraten-Saga

One Piece: 8 überraschende Fakten über die Piraten-Saga
© Toei Animation / Eiichiro Oda

Das One Piece-Universum ist gigantisch und umfasst nicht nur zahlreiche Charaktere, sondern auch einiges an Trivia und spannenden Informationen. Wir haben acht Fakten zum Anime-Hit zusammengestellt, die euch überraschen werden.

Mit One Piece schuf der Erfinder Eiichiro Oda eine der beliebtesten Anime- und Manga-Serien der Welt. Die Abenteuer von Ruffy und seinen Freunden, welche bereits seit über 20 Jahren andauern, übertrumpfen in ihrem Erfolg sogar große Titel wie Dragon Ball oder Naruto. Einer der Gründe dafür ist vermutlich das reichhaltige Universum, in dem neben der Strohhut-Bande noch viele weitere Figuren, Orte und Theorien einen Platz finden.

Wir haben uns auf die Suche gemacht und acht spannende Fakten entdeckt, die sich in über 900 Anime-Episoden und beinahe 100 Manga-Bänden angesammelt haben. Schiff Ahoi!

 

1. Nach fünf Jahren vorbei

Im vergangenen Jahr feierte der One Piece-Anime sein 20. Jubiläum, doch ursprünglich hätte die Serie gar nicht so lang laufen dürfen. Wie der Schöpfer Eiichiro Oda selbst bestätigte, war die Reise der Strohhut-Bande zu Beginn auf eine Laufzeit von nur 5 Jahren ausgelegt.

Je länger die Piraten-Saga allerdings andauerte, desto mehr Charaktere und Ideen entwickelten sich, welche die Handlung stetig vorantrieben. Einem Interview zufolge soll diese inzwischen zu 80 Prozent abgeschlossen sein.

2. Nami als Kindergärtnerin

Auch wenn wir Nami als Diebin kennengelernt haben, steckt in ihr eine herzensgute Person. Kein Wunder also, dass sich die begabte Navigatorin laut Oda in einem Leben ohne die Piraterie als Kindergärtnerin durchschlagen würde.

3. One Piece: Piraten mit Stil

© Armani / Eiichiro Oda

Neben ihrer Aktivität als Seeräuber sind Ruffy & Co. auch im Modebereich tätig. So wurden die Klamotten, die sie im elften Film des Anime trugen, von dem berühmten Modelabel Armani entworfen. Außerdem bekam Ruffy als erster Manga-Charakter aller Zeiten, die Gelegenheit, auf dem Cover des japanischen Fashion-Magazins Men’s No-no abgedruckt zu werden, wofür Eiichiro Oda ein einmaliges Design zeichnete.

4. Reich durch Manga-Zeichnen

Mit dem Erfolg von One Piece, dürfte auch klar sein, dass der Erfinder Eiichiro Oda nicht gerade am Hungertuch nagt. Glaubt man einer japanischen Fernsehsendung, so soll der Autor und Zeichner 3,1 Milliarden Yen, also umgerechnet 21 Millionen Euro im Jahr verdienen.

Doch derartiger Reichtum ist auch oft verbunden mit harter Arbeit. Obwohl Oda nämlich eine Frau und zwei Töchter hat, schläft er laut eigener Aussage, abgesehen von regelmäßigen Besuchen alleine in seinem Atelier – und das auch nur drei bis vier Stunden lang, bevor es wieder an die Arbeit geht. Zwar bekommt er Unterstützung von einigen Assistenten, den größten Teil der Manga-Entwicklung übernimmt der One Piece-Schöpfer aber nach wie vor selbst.

 

5. Gruseliger Chopper

© Toei Animation / Eiichiro Oda

Als eine Art Maskottchen erfüllt Chopper in der Serie besonders einen Zweck: Süß sein Allerdings war das nicht immer so geplant, denn in den originalen Skizzen hatte der Schiffsarzt der Strohhut-Bande ein wesentlich realistischeres Design, bei dem er sogar eine Zigarre raucht und deutlich düsterer erscheint, als wir ihn heutzutage kennen. Gruselig!

6. Sanji oder Naruto?

Sanji hätte ursprünglich Naruto heißen sollen. Als jedoch kurz vor dem ersten Auftritt des Meisterkochs die gleichnamige Manga-Reihe von Masashi Kishimoto im Jahr 1997 erschien, sah sich Oda gezwungen, den Namen seines Charakters zu ändern, um Verwirrung unter den Fans zu vermeiden.

7. Die Nationalitäten der Strohhüte

Welche Nationalitäten die Strohhut-Piraten wohl hätten, wenn sie in unserer Welt existieren würden? Diese Frage beantwortete Eiichiro Oda im Rahmen eines Interviews recht schlicht – basierend auf dem Aussehen wäre Ruffy ein Brasilianer, Zoro ein Japaner, Nami eine Schwedin, Lysop ein Südafrikaner, Sanji ein Franzose, Chopper ein Kanadier, Nico Robin eine Russin, Franky ein US-Amerikaner und Brook ein Österreicher.

8. Echte Gedenkstätten

© Toei Animation / Eiichiro Oda

One Piece ist voll von traurigen Momenten. Zu einer der emotionalsten Szenen dürfte jedoch wohl der Tod von Ace auf Marineford gehören. Gemeinsam mit seinem Ziehvater Whitebeard wurde Ruffys Bruder anschließend auf einer unbekannten Insel beerdigt.

Seit einiger Zeit kam man die Gedenkstätte der beiden Piraten auch im echten Leben besuchen. Im Jahr 2013 bauten die Universal Studios Japan die Gräber im Rahmen ihrer jährlichen One Piece Premier Show detailgetreu nach und fügten sogar einen Hörbereich hinzu, in dem Fans die Charaktere ihre bekanntesten Zitate sprechen hören können.

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Über Shawn Fierce 765 Artikel
Mein Name lautet Shawn Fierce, seit 2018 agiere ich als Redakteur bei shonakid.de. Bei Fragen und Anregungen schreibt mir auf Twitter unter @shawnfiercy.

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