Studio Ghibli: 10 spannende Fakten, die euch überraschen werden

Studio Ghibli: 10 spannende Fakten, die euch überraschen werden
© K.K. Studio Ghibli

Egal ob Mein Nachbar Totoro, Das Wandelnde Schloss oder Chihiros Reise ins Zauberland – die Zeichentrickfilme aus dem Studio Ghibli sind weltberühmt. Wir haben zehn Fakten zum Filmstudio zusammengetragen, die nur echte Fans kennen.

Studio Ghibli wurde im Juni 1985 von Isao Takahata und Hayao Miyazaki gegründet und begeistert seither Anime-Fans aus der ganzen Welt mit seinen zauberhaften Filmen. Die meisten von ihnen sind herzerwärmend, lehren wichtige Lektionen oder erinnern uns einfach daran, auch die kleinen Dinge im Leben zu schätzen. Nicht selten enthalten sie sogar Botschaften, die auf soziale und politische Missstände aufmerksam machen sollen.

Noch spannender als das sind nur die zahlreichen Easter Eggs, welche sich – ob gewollt oder nicht, in den Filmen tummeln sowie ihre verschiedenen Geschichten. Von den folgenden zehn Fakten dürften allerdings nur wahre Fans bereits gehört haben.

10 interessante Fakten über Studio Ghibli

1. Hayao Miyazaki weiß nicht wie seine Filme enden werden, wenn er anfängt zu zeichnen. Der Regisseur und Mitgründer liebt es, wenn sich seine Geschichten entfalten, während er an ihnen arbeitet. Somit beginnt die Produktion schon bevor irgendjemand – einschließlich Miyazaki selbst, weiß, wie das Ende des Films aussieht.

2. Chihiros Reise ins Zauberland war bis 2016 der erfolgreichste Film in Japan. Erst der beliebte Anime-Hit Your Name. schaffte es mit etwa 357 Millionen US-Dollar mehr Umsatz an den japanischen Kinokassen zu erwirtschaften.

3. Studio Ghibli verzichtet beinahe vollkommen auf moderne Computeranimationen. Nur rund 10 Prozent der Bilder entstehen digital, für den Rest werden noch klassische Animationstechniken verwendet. So zeichnete Miyazaki beispielsweise die Wellen in Ponyo – Das große Abenteuer am Meer ausschließlich von Hand.

Die Wellen aus Ponyo – Das große Abenteuer am Meer
© K.K. Studio Ghibli

4. Miyazaki verwendet kein Skript für seine Filme. Stattdessen lässt sich der Regisseur die Dialoge während der Produktion einfallen, ein Drehbuch würde angeblich nur zu viel Zeit beanspruchen.

5. Die Filme dürfen nicht im Nachhinein bearbeitet werden. Nachdem Nausicaä in den USA fast vollständig verändert wurde, führte Studio Ghibli eine strenge Richtlinie ein, die internationalen Verleihern verbietet, ihre Filme zu schneiden.

6. Ghibli ist der Name eines italienischen Aufklärungsflugzeugs aus dem zweiten Weltkrieg. Da Miyazaki sehr an Flugzeugen fasziniert ist, liegt die Vermutung nahe, dass der Name daher stammt. Alternativ könnte es jedoch auch als Übersetzung für einen heißen Wind in der Sahara stehen.

7. Manche Charaktere tauchen in gleich mehreren Filmen auf. Wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass die Fuchs-Eichhörnchen aus Nausicaä ebenfalls in Das Schloss im Himmel einen kleinen Auftritt spendiert bekamen. Auch die Rußmännchen aus Mein Nachbar Totoro lassen sich zusätzlich in Chihiros Reise ins Zauberland wiederfinden.

Die schwarzen Rußmännchen in Chihiros Reise ins Zauberland
© K.K. Studio Ghibli

8. Es existieren Kurzfilme, die ihr nur im Ghibli-Museum sehen könnt. Der Raum, in dem sie ausgestrahlt werden, soll in etwa so aussehen, wie das Babyzimmer aus Chihiros Reise ins Zauberland. Um Geheimhaltung zu wahren, ist es nicht gestattet, innerhalb des Museums zu fotografieren.

9. Porco Rosso war ursprünglich als 45-minütiger Kurzfilm geplant. Der damalige Krieg in Jugoslawien inspirierte den Regisseur allerdings so sehr, dass sich die Dauer des Films letztlich mehr als verdoppelte.

10. Miyazaki weigerte sich 2003 an der Oscar-Verleihung teilzunehmen. Als Grund nannte er den damaligen Einsatz der USA im Irak, welchen er damit nicht unterstützen wollte.

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Über tobson 872 Artikel
Seit 2018 agiere ich als Redakteur bei shonakid.de. Bei Fragen und Anregungen schreibt mir auf Twitter unter @shawnfiercy.

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