Viel zu brutal: Streaming-Anbieter möchten grausamen Fantasy-Anime nicht in Deutschland zeigen

Viel zu brutal: Streaming-Anbieter möchten grausamen Fantasy-Anime nicht in Deutschland zeigen
© AniMoon / Edit

Erneut sorgt ein Anime für Kontroversen: Weil Redo of Healer deutlich zu brutal ist, wird es die Fantasy-Serie hierzulande nicht im Stream geben.

Nach Goblin Slayer und Interspecies Reviewers steht nun die nächste Anime-Serie in der Kritik. Redo of Healer erzählt eine, auf den ersten Blick typische Fantasy-Geschichte, die sich aber schnell zu einem brutalen Rache-Drama entwickelt. Deutsche Streaming-Anbieter möchten die Serie deshalb nicht in ihr Programm aufnehmen.

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Redo of Healer: Anime sorgt für Aufschrei im Netz

Bereits wenige Stunden nachdem Redo of Healer im japanischen TV ausgestrahlt wurde, sorgte der Anime für Furore in den sozialen Netzwerken. Nutzer waren neben der blutigen Darstellung insbesondere darüber entsetzt, wie in der Handlung mit Vergewaltigung umgegangen wird. Dies veranlasste die Macher dazu, sich auf Twitter wie folgt zu äußern:

„Dieses Programm ist Fiktion und hat keinen Bezug zu existierenden Personen, Orten oder Organisationen. Darüber hinaus wird der Inhalt nicht gemacht, um eine bestimmte Art des Denkens oder des Glaubens zu befürworten. Dieses Werk enthält extreme Gewalt. Kindern und Jugendlichen wird davon abgeraten, es sich anzusehen.“

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Doch nicht nur in Japan, auch hierzulande wird Redo of Healer kritisch beäugt. Der Publisher AniMoon, welcher die Serie auf Deutsch lizenziert hat, teilte gegenüber Anime2You mit, dass keine gängige Streaming-Plattform den Titel bei sich im Programm haben möchte. Grund hierfür sei wohl die Angst, einen Shitstorm zu kriegen.

Weshalb AniMoon überhaupt auf die Idee kommt, sich die Rechte an einem solchen Anime zu sichern, ist fraglich. Fest steht, dass die erste Staffel im Herbst dennoch unzensiert auf DVD und Blu-ray veröffentlicht wird – natürlich mit einer FSK-Freigabe ab 18.

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