Tokyo Revengers: So überzeugt der neue Anime mit seinen ersten Folgen

Tokyo Revengers: So überzeugt der neue Anime mit seinen ersten Folgen
© KAZÉ Anime

Seit April sind vier Episoden der brandneuen Serie Tokyo Revengers erschienen. In diesem Ersteindruck analysieren wir, auf was der Anime seinen Fokus legt und welches Potenzial die Handlung bietet.

Die Frühlings-Season 2021 wartet mit so einigen spannenden Serien auf sich. Neben der fünften Staffel von My Hero Academia und zahlreichen weiteren Fortsetzungen, gehen auch eine ganze Reihe neuer Titel an den Start. Während manche davon nur wenig Aufmerksamkeit bekommen, wurden einige schon lange von den Fans erwartet. Darunter auch die Anime-Adaption der Mangaserie „Tokyo Revengers“. Doch was hat es mit der neuen, gehypten Serie auf sich?

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Mit Takemichi durch die Zeit reisen

Tokyo Revengers wurde ursprünglich als Manga* von Ken Wakui im Jahre 2017 veröffentlicht. Seit dem 11. April erscheint die Geschichte auch, unter der Führung von Studio Liden Films, im japanischen Fernsehen. Während das Originalwerk bereits über 200 Kapitel umfasst, wurden von der TV-Serie bislang nur vier Episoden ausgestrahlt.

Die Handlung dreht sich um Takemichi Hanagaki, einen jungen Erwachsenen, dessen Leben sich auf dem Tiefpunkt befindet. Doch als ob er nicht schon genug Probleme hätte, bekommt er auch noch mit, dass seine Ex-Freundin Hinata Tachibana von der berüchtigten Tokyo Manji Gang getötet wurde. Als er darüber nachdenkt, was in seinem Leben alles schief gelaufen ist, findet er sich auf einmal in der Vergangenheit wieder. Takemichi ist 12 Jahre durch die Zeit gereist, ein Schuljunge und wieder in einer Beziehung mit Hinata. Als er begreift, welche Chancen sich durch diese neue Situation ergeben, beschließt er, seine Freundin vor ihrem tragischen Schicksal zu retten.

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Das Konzept der Zeitreise ist in der Anime-Branche keine Neuheit. Auch Titel wie Re:Zero, Erased und Steins;Gate nutzen dieses Element, um ihre Story spannender zu gestalten. Womit Tokyo Revengers aber raussticht, ist die einzigartige Umsetzung des Zeitreisen-Systems. Statt planlos in die Vergangenheit teleportiert zu werden, weiß der Protagonist genau, welche Aufgaben er in der Vergangenheit zu erfüllen hat und welche Fehler korrigiert werden müssen. Dabei schlägt er einen ganz neuen Weg ein, der nicht nur taktisches Denken, sondern auch Risikobereitschaft und Mut von ihm verlangt.

Protagonist vor großen Herausforderungen

Besonders vielversprechend sind die ersten Episoden von Tokyo Revengers aber wegen ihrer zahlreichen Charaktere. In kürzester Zeit lernt der Zuschauer nicht nur die Freunde von Takemichi, sondern auch die Mitglieder der Tokyo Manji Gang kennen. Dabei stellt sich schon früh heraus, dass keiner einfach zu durchschauen ist und jeder aus unterschiedlichen Motiven handelt. Während einige Gangmitglieder brutale Schläger sind, haben andere das Herz, trotz ihrer hohen Position, am rechten Fleck.

Takemichi reist in die Vergangenheit, um Hinata zu retten. / © KAZÉ Anime

Doch Tokyo Revengers macht ebenso schnell klar, dass nichts in Stein gemeißelt ist. Die Positionen innerhalb der Tokyo Manji Gang wandeln sich, wodurch schon bald ein erster Antagonist die Bühne betritt. Die Vergangenheit zu verändern, scheint doch nicht so einfach zu sein, wie Takemichi zu Beginn angenommen hat. So muss er schwere Entscheidungen treffen, die ihn schon bald selbst zur Zielscheibe machen.

Schon in den ersten Folgen wird deutlich, dass die Handlung von Tokyo Revengers ein Ziel verfolgt und im Vornherein logisch durchdacht wurde. Wer Lust auf eine spannende Zeitreisen-Geschichte mit jeder Menge Überraschungen hat, der ist mit der Frühlings-Serie gut bedient. Auch wenn wir noch nicht wissen, wie sich die nächsten Episoden entwickeln werden, sorgt der Titel bis jetzt für ordentlich Unterhaltung und Nervenkitzel.

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