Death Note: Zweiter Teil der Netflix-Verfilmung soll sich näher am Manga orientieren

Death Note: Zweiter Teil der Netflix-Verfilmung soll sich näher am Manga orientieren
© Netflix

Obwohl die erste Realverfilmung von Death Note stark kritisiert wurde, hat Netflix eine Fortsetzung in Auftrag gegeben. Die soll sich deutlich näher an der Manga-Vorlage orientieren, sagt Drehbuchautor Greg Russo.

Live-Action-Adaptionen von bekannten Anime- oder Manga-Serien sind meist keine gute Idee. Das beste Beispiel hierfür stellt wohl Netflix‘ US-Remake zu Death Note dar, welches so wenig mit dem Originalwerk gemein hatte, dass die Fans einen regelrechten Shitstorm lostraten. Nichtsdestotrotz kündigte der Streaming-Anbieter im August 2018 eine Fortsetzung an – und die soll vieles besser machen, wie Drehbuchautor Greg Russo („Mortal Kombat“) nun in einem Interview verriet.

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Death Note 2: Fortsetzung will dem Manga treu bleiben

Gegenüber dem englischsprachigen Magazin We Got This Covered enthüllte Greg Russo, der Drehbuchautor von Death Note 2, einige Details zum geplanten Sequel. Darunter auch die Idee, sich diesmal stärker an der beliebten Manga-Vorlage orientieren zu wollen:

„Ich bin ein großer Fan des Originalwerks und denke, dass es zu den großartigsten Mangas aller Zeiten gehört. Ich habe im ersten Film von Netflix zwar keine Rolle gespielt, aber dieser hat mir dabei geholfen zu verstehen, was ich in einer Fortsetzung machen wollte. Ein Teil davon war, dass ich zum Ausgangsmaterial zurückkehren wollte. Ich wollte zu dem zurück, was das Original so großartig gemacht hat.“

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Weiter führte Russo aus, dass er darauf hofft, in absehbarer Zeit mehr Informationen verraten zu können. So viel vorweg: Die Fortsetzung der Live-Action-Adaption solle nicht genau das sein, was die Fans erwarten. Und das sei auf eine „sehr verlockende Weise“ gemeint.

Ob Death Note 2 die Erwartungen der Fans erfüllen kann, bleibt abzuwarten. Der erste Teil war zwar finanziell ein voller Erfolg, sorgte bei Fans und Kritikern jedoch für Empörung. Adam Wingard, der Regie führte, entschied sich, aufgrund der großen Menge an negativen Kommentaren, kurz nach dem Release im Jahr 2017, dafür, seinen Twitter-Account zu löschen. Bei IMDb wurde der Film mit 4,5 von 10 Sternen bewertet.

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