Produzent erklärt: Deswegen bekommt nicht jeder Anime eine Fortsetzung

Produzent erklärt: Deswegen bekommt nicht jeder Anime eine Fortsetzung
© KAZÉ Anime

Nicht alle Anime-Serien, die von den Fans geliebt werden, erhalten eine neue Staffel. Laut Masuo Ueda gibt es einige Kriterien, die von der Produktionsfirma im Vorfeld beachtet werden.

Manche Serien werden schon nach einer Staffel abgebrochen, während andere Jahr für Jahr weiter laufen. In einem YouTube-Video erklärt Masuo Ueda, der Produzent von City Hunter und Manager von Aniplex, welche Kriterien für ein Sequel gelten. Ihm zufolge erhalten nur die wirklich erfolgreichen Titel eine nächste Staffel. Das „grüne Licht“ bekommen nur Pläne, die finanziell sichere Gewinne einbringen. Weiter beantwortet er die Frage, welche Rolle der Schöpfer des Originalwerks spielt.

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Kein Sequel ohne Genehmigung

Demnach wird kein Sequel ohne die Erlaubnis des Schöpfers durchgewunken. Wenn sich also ein Mangaka dagegen entscheidet, dass sein Werk weiter als Anime adaptiert wird, müssen die Produzenten diese Entscheidung respektieren. Trotzdem sollen sich Fans, laut Ueda, nicht an den Autor und dessen Verlag, sondern an die Anime-Studios wenden, wenn sie sich eine Fortsetzung wünschen.

Die verantwortlichen Anime-Studios reagieren häufiger auf Fan-Fragen. Wer sich über Infos zu einer neuen Staffel seiner Lieblingsserie informieren möchte, hat die Möglichkeit, einen Brief oder eine E-Mail zu schreiben. Alternativ kann man die Produzenten auch über die sozialen Medien kontaktieren. Diese werden laut dem Manager immer häufiger genutzt, um Marktforschung zu betreiben oder neues Interesse zu wecken – auch wenn dieser Schritt manchmal nach hinten losgehe.

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Weiter erklärt Ueda, dass es fast unmöglich sei, einen Anime fortzusetzen, wenn dieser zuvor keinen Gewinn abgeworfen hat. Nur wenn sich die Demografie des Marktes verändert, können diverse Titel und Marken dennoch eine Neuauflage erhalten. Dies war zum Beispiel bei Fate/stay night der Fall, dass durch einen neuen Anime auch zu größerem finanziellen Erfolg kam.

Obwohl Ueda nicht länger mit Studio Sunrise zusammenarbeitet, hofft er auf ein Sequel des City Hunter: Shinjuku Private Eyes-Films. Dem Produzent zufolge hat der Streifen hohe Gewinne eingespielt, weshalb er sich darüber freuen würde, wenn das Produktionskomitee den Fans etwas zurückgibt.

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