Durch Tweet eines Ex-Mitarbeiters: Studio MAPPA in harter Kritik

Durch Tweet eines Ex-Mitarbeiters: Studio MAPPA in harter Kritik
© KAZÉ Anime

Studio MAPPA ist besonders für seine Arbeit an der finalen Attack on Titan-Staffel bekannt. Laut einem ehemaligen Mitarbeiter, läuft bei dem Unternehmen jedoch nicht alles perfekt.

Dass der Beruf des Animators in Japan nicht immer der Traumjob ist, für den er gehalten wird, ist schon lange bekannt. Wer an einem Anime mitarbeiten möchte, wird oftmals dazu verpflichtet, unter schwersten Bedingungen zu arbeiten. Viel Leistung und wenig Schlaf ist die Prämisse. Eine Serie zu animieren, bringt die Arbeitnehmer nicht selten an ihre psychischen sowie körperlichen Grenzen. Nun wurden diese Vorwürfe auch gegen das momentan erfolgreiche Studio MAPPA erhoben.

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„Arbeiten wie in einer Fabrik“

MAPPA ist für die hohe Qualität ihrer Produktionen bekannt. Das Animationsstudio kümmert sich nicht nur um die finale Staffel von Attack on Titan, sondern auch um Serien wie Jujutsu Kaisen, Kakegurui und The God of High School. Fans lobten das Unternehmen bislang für seinen Beitrag zur Anime-Industrie – doch ist das Lob gerechtfertigt?

Der freiberufliche Animator Mushiyo, welcher an der 4. Staffel von Attack on Titan mitgewirkt hat, erklärte auf Twitter, dass er das Animationsstudio aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen verlassen hat. Ihm zufolge gleichte der Alltag bei Studio MAPPA dem einer Fabrik. So wurden viele Mitarbeiter damit beauftragt, immer wieder, bis in die Morgenstunden, Fehler zu bearbeiten.

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„Ich bin nicht sicher, warum ich hier bin, weil ich sicher nicht hier bin, um zu animieren.“ beschreibt Mushiyo seinen Followern. Desweiteren kritisiert er die Entscheidung des Animationsstudios, an gleich vier Projekten gleichzeitig zu arbeiten. Dadurch sei es überhaupt erst nötig gewesen, so viele Korrekturen vorzunehmen.

Laut Mushiyo sei er nicht der einzige, dem diese Arbeitsbedingungen zu schaffen machten. „So weit ich das beurteilen kann, hatten rund 80% der Mitarbeiter zur selben Zeit ähnliche Beschwerden.“ MAPPA hat sich zu den Vorwürfen bislang noch nicht geäußert.

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