Olympia 2021: Zahlreiche Sportler überraschten mit Anime-Referenzen

Olympia 2021: Zahlreiche Sportler überraschten mit Anime-Referenzen
© Akira Toriyama / Shueisha / Toei Animation

Anime gelangt immer mehr in den Mainstream. Selbst während der Olympia 2021 schlich sich das japanische Kulturgut ins Rampenlicht.

Die Olympischen Spiele 2021 waren anders, als ihre Vorgänger. Nicht nur fand die Veranstaltung, aufgrund von COVID-19, mit deutlich weniger Zuschauern statt, sie wurde dieses Jahr auch in Tokio ausgetragen. Passend dazu haben sich einige Sportler Siegesposen oder ganze Choreografien einfallen lassen, welche die japanische Kultur widerspiegeln. Vor allem Anime- und Manga-Referenzen schienen in diesem Jahr der letzte Schrei zu sein.

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Posen aus One Piece und Dragon Ball besonders beliebt

Erst vor kurzem berichteten wir über den griechischen Weitspringer Miltiadis Tentoglou, der vor seinem Sprung die Gear 2-Pose aus One Piece nachstellte. Es gab jedoch noch weitere Athleten, welche der Strohhut-Geschichte ihren Respekt zollten. Der US-amerikanische Kugelstoßer Payton Otterdahl vollführte vor seinem Auftritt eine Hommage an den Charakter Franky. Mit hochgestreckten Armen nahm er dessen Pose ein und rief den ikonischen Slogan „Super“.

Wenig später überraschte der italienische Geher Massimo Stano ebenfalls mit einer One Piece-Referenz. Nicht vor oder nach seinem Wettkampf, sondern mittendrin, kurz bevor er die Ziellinie überschritt, pustete er seinen Finger auf. Eine Anlehnung an das berühmte Gear 3 von Monkey D. Ruffy, wie der Sportler im Nachhinein bestätigte.

Doch auch das Dragon Ball-Franchise kam während des Sportevents nicht zu kurz. Der Leichtathlet Noah Lyles aus dem US-Team gewann die Bronzemedaille beim 200-Meter-Lauf und feierte seinen Erfolg mit einem Kamehameha. Auf Instagram versicherte der Athlet noch einmal, dass es sich um die Technik der Sayajin und nicht um ein Hadouken aus den Street Fighter-Spielen handelte. Fünf italienische Radsportler überzeugten auf Twitter währenddessen mit der Pose der Ginyu Force.

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Die Kunstturnerin Alexa Moreno ist eine große Liebhaberin des Demon Slayer-Animes. Während ihrer Performance lies sie deswegen einen Soundtrack der Serie abspielen, welcher sie motivieren sollte. Das usbekische Team der Rhythmischen Sportgymnastik setzte stattdessen auf ein Sailor Moon-Opening und zog sogar Uniformen im Stil der Serie an. Selbst die Bewegungsabläufe der Athletinnen waren an der Magical Girl-Story inspiriert.

Das waren noch längst nicht alle Anime-Referenzen der Olympia 2021 in Japan. Auch die Titel Jojo’s Bizarre Adventure und Attack on Titan haben kleine Auftritte erhalten. Wir hoffen, dass die Sportler auch im Jahr 2024, wenn die Veranstaltung in Paris stattfindet, mit neuen Hommages die Bühne betreten.

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