Demon Slayer: TV-Zuschauer kritisieren Gewaltdarstellung der Serie

Demon Slayer: TV-Zuschauer kritisieren Gewaltdarstellung der Serie
© ufotable

Demon Slayer ist längst nicht das brutalste, was die Anime-Landschaft der letzten Jahre zu bieten hat. Dennoch kam es in Japan zu einer Flut an Beschwerden.

Alle Augen sind erneut auf Demon Slayer gerichtet. Nachdem die Serie vor wenigen Tagen in ihre 2. Staffel überging, kehrten die Fans wieder an ihre Bildschirme zurück. Doch nicht jeder Zuschauer ist von Tanjiros Geschichte überzeugt. Einige, nicht ganz so Anime-affine Fernsehkonsumenten, beschwerten sich zuletzt wegen dem hohen Maß an Brutalität und Gewaltdarstellung innerhalb der Handlung.

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Demon Slayer: „Zu viele Szenen von Blutvergießen“

Nachdem im September die 1. Staffel von Demon Slayer, in Form von Recap-Specials, im japanischen Fernsehen erschien, wurden vermehrt kritische Stimmen laut. Wie die Broadcasting Ethics & Program Improvement Organization (BPO) berichtete, erhielt man Beschwerden zur „Grausamkeit“ der Serie.

Ein Zuschauer des Senders Fuji TV erklärte in einer Beschwerde: „Es gibt zu viele Szenen von Blutvergießen und Grausamkeit. Ich mich sehr unwohl gefühlt bei den absonderlichen Darstellungen von Menschen, die gefressen werden, einem abgetrennten Arm und weiteren furchtbaren Gewalttaten.“

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Die BPO ist kein Teil der japanischen Regierung und damit lediglich in der Lage, Empfehlungen an die Sendeanstalten weiterzugeben. Trotz der hohen Anzahl an Kritik, positionierte sie sich allerdings für die weitere Ausstrahlung des Shonen-Anime. So erklärte sie, dass die Beliebtheit der Serie darauf schließen lasse, dass die meisten Zuschauer den Inhalt als vertretbar ansehen. Weiter wiesen sie darauf hin, dass jeder Zuschauer für seinen eigenen TV-Konsum verantwortlich ist.

Die Organisation hat es sich zum Ziel gesetzt, höhere ethische Standards zu fördern, ohne die Meinungs- und Kunstfreiheit einzuschränken. Im letzten Jahr erhielt die BPO bereits Beschwerden zum Ecchi-Titel Interspecies Reviewers, welcher angeblich Prostitution verharmlose. Die Meinungen innerhalb des Verbandes waren dabei deutlich gespaltener, als im Falle von Demon Slayer.

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