5 Vorurteile über Anime, die Fans nicht mehr hören können

5 Vorurteile über Anime, die Fans nicht mehr hören können
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Das Medium Anime wird immer beliebter. Dennoch gibt es einige Vorurteile, die sich über die Jahre wacker gehalten haben.

Vorurteile sind fest in unserer Gesellschaft verankert. Statt sich ein eigenes Bild zu machen, halten es viele Menschen für bequemer, eine bereits bestehende Meinung zu übernehmen. Verbreitet sich diese Meinung, entsteht eine kollektive Wahrnehmung, die nicht mehr unbedingt der Realität entspricht. Auch über die Anime-Branche gibt es so einige negative Klischees, die sich über Jahrzehnte verbreitet haben. Diese 5 Vorurteile hat vermutlich jeder Otaku schon mal gehört.

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Anime sind nur für Kinder

5 Vorurteile über Anime, die Fans nicht mehr hören können
© Netflix

Vor allem die ältere Generation Deutschlands verbindet das Wort Anime oft mit Zeichentrick. Und da viele bei Zeichentrick sofort an Kinderserien wie Tom und Jerry, Bob der Baumeister und Mickey Maus denken, hat sich dieses Bild auch auf die animierten Serien aus Japan übertragen. Obwohl es stimmt, dass einige Anime auch eine jüngere Zielgruppe ansprechen, besteht der Großteil der Industrie aus Material, dass sich eher in die Segmente FSK 12, 16 und 18 einordnen lässt.

Denken wir nur an Titel wie Attack on Titan, Hellsing, Berserk und Death Note wird schnell ersichtlich, dass dieses Vorurteil keine Bodenhaftung hat. Selbst Serien wie One Piece oder Naruto, die im Mainstream angekommen sind, behandeln Themen, die für alle Altersgruppen von Relevanz sind.

Anime sind pornografisch

5 Vorurteile über Anime, die Fans nicht mehr hören können
© KAZÉ Deutschland

Es gibt Anime, die viel Fanservice beinhalten, es gibt solche, deren halber Inhalt aus Fanservice besteht und es gibt solche, die schon gar keine Anime mehr sind, sondern viel mehr der Hentai-Sparte angehören. Aber eben hier muss man differenzieren. Nur weil ein gewisser Prozentsatz stark mit den Gelüsten seiner Zuschauer spielt, bedeutet das nicht, dass die gesamte Anime-Industrie „versaut“ ist. Es sind jedoch diese Spezialfälle, die immer wieder Aufsehen erregen. Redo of Healer, Interspecies Reviewers, Kiss x Sis sind nicht das, was die Szene repräsentiert.

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Werfen wir einen Blick auf MyAnimeList, sehen wir, dass die beliebtesten Anime nur wenig mit Pornografie am Hut haben – zumindest nicht mehr, als reale Serien und Filme. Wer also der Anime-Branche den schwarzen Peter zuschieben will, sollte überlegen, ob er auch Game of Thrones für all die sexuellen Szenen verurteilen würde.

Anime-Fans sind Spinner

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© KAZÉ Deutschland

Die meisten Anime-Fans fallen im Alltag nicht stärker auf, als jeder andere Mensch. Dennoch bleiben der Gesellschaft vor allem jene in Erinnerung, die ihr Hobby ein wenig zu extrem ausleben. Auch hier gilt wieder: Eine kleine Gruppe repräsentiert nicht die gesamte Community. Nur weil sich einige Hardcore-Otakus mit 18+ Dakimakuras ins Bett legen und ihr Sozialleben vernachlässigen, um Anime zu sehen, bedeutet das nicht, dass jeder so ist. Dasselbe gilt übrigens auch für Videospiel-Fans.

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