Olympischer Profi-Sprinter zeigt wie schnell der Naruto-Run wirklich ist

Olympischer Profi-Sprinter zeigt wie schnell der Naruto-Run wirklich ist
© Studio Pierrot

Lassen sich mit dem Naruto-Run alle Leichtathletik-Rekorde brechen? Ein Profi hat es getestet und die Wahrheit herausgefunden.

Wer behauptet nicht einmal den Naruto-Run selbst ausprobiert zu haben, der lügt gewaltig. Obwohl die ikonische Ninja-Lauftechnik im realen Leben eher weniger beeindruckend aussieht, hat jeder Anime-Fan schon einmal versucht, wie die Charaktere aus Naruto zu sprinten. Doch wie wirksam und schnell ist diese Technik? Steckt hinter Narutos berühmter Fortbewegung eine logische Erklärung? Der englischsprachige YouTuber Because Science wollte genau das herausfinden.

 

„Potenziell gefährlich“

Für sein Experiment hat er die olympische Profi-Sprinterin Jeneba Tarmoh eingeladen. Besonders bekannt wurde sie für die Goldmedaille in der Olympia 2012, bei der sie den 4 x 100 Staffellauf gewann und für die selbe Leistung in den IAAF World Relays 2014.

Das Ergebnis ist nicht gerade überraschend. Wie man sich ausmalen kann, ist der Naruto-Run langsamer, als die gängige Sprinttechnik – um genau zu sein, 3% langsamer. Tarmoh bezeichnet es sogar als potenziell gefährlich. „Deine Knie heben sich nicht so an, wie sie sollten und wenn deine Arme nicht schwingen, hast du keinerlei Gegengewicht.“

Außerdem erklärt sie, dass man damit nur das Risiko erhöht hinzufallen und sich das Gesicht zu verletzen.

Trotz allem ist die Profi-Sprinterin mit Narutos Lauftechnik immer noch schneller gewesen als der YouTuber im normalen Sprint. Ein trainierter Athlet kann also selbst mit solch einem Nachteil noch besser rennen, als der durchschnittliche Mensch. In der nächsten Olympia sollte man trotzdem nicht erwarten, dass einer der Sprinter auf einmal mit zurückfallenden Armen die Zielgerade durchquert.

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