My Hero Academia: Deswegen wurde der Anime jetzt in China gesperrt

My Hero Academia: Deswegen wurde der Anime jetzt in China gesperrt
© Bones

China sperrt den beliebtesten Superhelden-Anime der Welt. Der Grund dafür wird schnell klar, wenn man die japanischen Kriegsverbrechen kennt.

Die neueste Episode von My Hero Academia löst endlich das Rätsel, um die Erschaffung der übermenschlichen Nomus. Demnach soll der Doktor, welcher bereits Midoriya zu Anfang der Serie untersucht hat, die gefährlichen Kreaturen erschaffen haben. Sein Name lautet: Dr. Ujiko, aka Maruta Shiga. Doch hättet ihr gewusst, dass genau dieser Name eine so große Beleidigung für das chinesische Volk ist, dass dessen Regierung nun entschieden hat, My Hero Academia komplett zu sperren?

 

Das steckt hinter dem Namen

Denn hinter den Worten „Maruta Shiga“ steckt mehr, als ein Laie vorerst vermuten würde. Während des 2. Weltkriegs galten diese unter japanischen Soldaten, als eine Bezeichnung für Opfer von menschlichen Experimenten – die meisten dieser Opfer waren chinesische und koreanische Zivilisten. Nach Ende des Krieges wurden die meisten Staatsmänner, welche für diese Grausamkeiten verantwortlich waren, nie bestraft und das Thema wird noch heute in der japanischen Geschichte unter den Teppich gekehrt. So wissen viele Japaner nichts von den schrecklichen Verbrechen, die einst begangen wurden.

Obwohl der My Hero Academia-Schöpfer, Kohei Horikoshi, sich bereits entschuldigt hat und verspricht, den Namen des Doktors zu ändern, hat China sich dazu entschieden, das Werk des Autors landesweit zu verbieten. Viele Fans der Serie, auch außerhalb von China, rufen zudem dazu auf, die Episoden und Kapitel komplett zu boykottieren.

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