Absurd: Reseller verkaufen Pokémon-Kekse zu Wucherpreisen im Netz

Absurd: Reseller verkaufen Pokémon-Kekse zu Wucherpreisen im Netz
© Oreo / The Pokémon Company

In Zusammenarbeit mit Oreo werden jetzt Pokémon-Kekse produziert. Dies ruft erneut dreiste Scalper auf den Plan, welche die Leckerbissen für absurd hohe Preise im Internet verkaufen.

Ob in Spielen, auf dem Fernseher oder als Merchandise: Pokémon sind heutzutage fast überall. Erst vor wenigen Monaten entfachte sogar ein neuer Hype um die Sammelkarten, der nicht nur positive Auswirkungen hatte. So wurden seltene Exemplare zu teils absurde Preisen auf Online-Portalen wie eBay verscherbelt. Ein ähnliches Phänomen lässt sich nun auch bei ganz besonderen Oreo-Keksen erkennen, die seit Kurzem in den USA erhältlich sind.

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Oreo x Pokémon: 100 Dollar für einen Keks

Mit einem eindrucksvollen Werbevideo kündigten Oreo und Pokémon eine witzige Zusammenarbeit an. Demnach gibt es in Nordamerika jetzt Kekse zu kaufen, auf denen insgesamt 16 verschiedene Taschenmonster abgebildet sind. Fans können die Leckerbissen sammeln, um zu beweisen, dass sie ebenfalls das Zeug zum Pokémon-Trainer haben.

Wie im Spiel gibt es natürlich manche Kekse, die seltener sind als andere. Das legendäre Pokémon Mew zum Beispiel soll nur in einer „extrem begrenzte Menge“ vorhanden sein. Scalper sehen darin eine lukrative Geschäftsidee.

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Während eine Packung mit vier Keksen normalerweise circa vier US-Dollar kostet, werden sie auf Online-Marktplätzen wie eBay für den dreifachen Preis verkauft. Ein Keks mit einem Starter aus der ersten Generation kostet 15 Dollar, für den limitierten Mew-Keks werden teilweise sogar 50 bis 100 Dollar verlangt. Absurde Preise für ein Produkt, das eigentlich für den Verzehr gedacht ist und ohnehin irgendwann ablaufen dürfte.

Bislang ist unklar, ob Oreo die Aktion auch in Deutschland startet. Falls ja, können wohl auch wir uns darauf einstellen, dass die Kekse im Netz landen. Nur ob sie tatsächlich verkauft werden, ist zweifelhaft.

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