Unglaublich selten: Pokémon-Karte im Wert von 60.000 Dollar geht auf dem Postweg verloren

Unglaublich selten: Pokémon-Karte im Wert von 60.000 Dollar geht auf dem Postweg verloren
© Polyband Anime

Das tut weh. Ein leidenschaftlicher Sammler kaufte ein seltene Pokémon-Karte im Wert von rund 60.000 US-Dollar, nur um diese dann auf dem Postweg zu verlieren.

Obwohl die Karten des weltberühmten Sammelkartenspiels für nur wenige Cents hergestellt werden, bewegt sich ihr Marktwert teilweise in unfassbaren Höhen. Wie es ist, ein solch wertvolles Exemplar zu verlieren, erfuhr nun einer der vielen Pokémon-Sammler am eigenen Leib.

 

Was ist passiert?

Auf eBay bot ein Verkäufer die seltene Karte Trainer No. 3 zum Kauf an. Das besondere an ihr ist, dass sie nur vom Drittplatzierten bei einem Wettbewerb in Japan im Jahr 1999 gewonnen werden konnte und dementsprechend auf der ganzen Welt bloß einmal existiert.

Im vergangen Jahr wurde die Karte dann für satte 60.000 US-Dollar an einen Sammler verkauft. Jedoch ging die Rarität während der Zustellung per USPS-Versand über New York verloren und bislang fehlt jegliche Spur für die Ursache des Verlustes.

Auf YouTube veröffentlichte ein Nutzer namens smpratte ein Video, in dem er angibt, sowohl Käufer, als auch Verkäufer persönlich zu kennen. Er ist sich sicher, dass beide Parteien alles getan haben, um Probleme bei der Lieferung zu verhindern. Für die Misere gebe es demnach nur die zwei möglichen Gründe, dass das Paket entweder durch einen Fehler abhanden gekommen war, oder auf der Poststation von einem besonders dreisten Dieb gestohlen wurde.

1000 US-Dollar an Finderlohn bestätigt

Sollte der vermeintliche Dieb die Karte nun verkaufen wollen, würde das wohl nicht funktionieren, da man sie aufgrund ihrer Seltenheit sofort erkennt. Das Video von smpratte soll als Warnung für den unbekannten Täter dienen.

Der Verkäufer möchte die Karte unbedingt zurück haben und sie endlich an ihren rechtmäßigen Besitzer versenden. Dafür gab er bekannt, eine Belohnung von 1000 US-Dollar an denjenigen auszuhändigen, der Informationen über den Verbleib der Karte liefern kann. Auf rechtliche Schritte möchte er vorerst lieber verzichten.

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Mein Name lautet Shawn Fierce, seit 2018 agiere ich als Redakteur bei shonakid.de. Bei Fragen und Anregungen schreibt mir auf Twitter unter @shawnfiercy.

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