
Pokémon-Karten stehen derzeit hoch im Kurs. Damit auch Kinder eine Chance haben, werden die Sammelkarten in einem Geschäft in Japan jetzt nicht mehr an Erwachsene verkauft.
Schon seit geraumer Zeit erleben Pokémon-Karten eine Art Renaissance. Vor allem für ältere aber auch neuere Schmuckstücke explodieren die Preise. Einige Karten werden sogar für sechsstellige Beträge bei Auktionen versteigert. Kein Wunder also, dass manche Geschäfte, die sie verkaufen, einen Ansturm erleben – und teilweise zu drastischen Maßnahmen greifen.
Kinder haben Vorrang bei Pokémon-Karten
Der hohe Marktwert einiger Karten hat zur Folge, dass ein Großteil der neuen Pokémon-Karten von Erwachsenen gekauft wird, statt von Kindern. Ein Laden in Tokio versucht dem nun entgegenzuwirken – mit einer simplen Strategie: Erwachsene dürfen einfach keine der begehrten Karten mehr kaufen.
Der Laden Hareruya 2 befindet sich im berühmten Touristen-Viertel Akihabara und gibt an, der weltweit größte Laden zu sein, der auf Pokémon-Karten spezialisiert ist. Wie Kotaku berichtet, soll dieser nun eine spezielle Abteilung haben, in der sich ausschließlich Sammelkarten für Schüler befinden. Darunter neue Sets, die online bereits für tausende US-Dollar verkauft werden.
Erwachsene bekommen in dem Geschäft keine von den begehrten Boostern mehr. Sichergestellt werden soll dies durch Ausweiskontrollen, die an der Kasse stattfinden. Um alle Kunden glücklich zu stimmen, legt das Geschäft ab sofort Hälfte seines Bestandes für minderjährige Pokémon-Fans zurück – schnell vergriffene Booster sogar komplett.
Dadurch sollen auch Kinder eine Chance haben, die Sammelkarten zu kaufen. Aufgrund des großen Ansturms gilt für alle Fans jedoch gleichermaßen: Es werden höchstens zehn Packs auf einmal verkauft.
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