Avatar – Der Herr der Elemente: Die 5 besten und schlechtesten Episoden

Avatar - Der Herr der Elemente: Die 5 besten und schlechtesten Episoden
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Avatar – Der Herr der Elemente hat mehrere Generationen geprägt. Die besten und schlechtesten Episoden im Überblick.

Wer Avatar kennt, weiß genau, wie einzigartig die Serie ist und welchen Genuss jede neue Folge bietet. Von traurig bis lustig, von verzweifelt zu motivierend, reichen die Emotionen weiter, als man sich anfänglich vorstellt. So ist es kein Wunder, dass jeder der sich einmal in Aang und seine Freunde verliebt hat, die Serie nicht mehr vergessen kann. Doch auch wenn jede Episode Spaß macht, gibt es einige Ausreißer, die entweder besonders gut oder ungewöhnlich schwach sind. Hier sind unsere Top 10, der 5 besten und schlechtesten Episoden.

Schlecht – „Der Sumpf ruft“

Obwohl die zweite Staffel der Serie den passenden Ton für die kommenden Folgen setzt, wirft die vierte Episode den Zuschauer komplett aus dem Konzept. Sie fühlt sich wie eine Filler-Episode an, welche die Charaktere zwar vor schwierige Aufgaben stellt, am Ende aber weniger unterhalten kann, als andere Folgen mit mehr Substanz. So irrt das Team-Avatar beinahe volle 20 Minuten in einem mysteriösen Sumpf umher, der den menschlichen Verstand verrückt spielen lässt. Dabei verliert das eintönige Setting schnell an Charme.

Gut – „Die Belagerung des Nordens: Teil 2“

Eine der atemberaubendsten Episoden der ersten Staffel. Während die Feuernation weiterhin versucht den Wasserstamm zu stürzen, befindet sich Aang in der Geisterwelt. Dabei wird uns mehr über die Welt von Avatar und dessen Geschichte erklärt, mit großartigen Animationen. Spannung ist permanent gegeben, vor allem durch Zuko, der zum ersten mal mit seinem Gewissen zu kämpfen hat und dem nachfolgenden Opfer von Prinzessin Yue.

Schlecht – „Durch den Wind“

In dieser Episode wird Aang von seiner Angst, vor dem Kampf gegen den Feuerlord geplagt. Durch die verrücktesten Albträume verliert der junge Avatar langsam seinen Verstand und wird mit immer mehr Selbstzweifeln überflutet. Obwohl es interessant ist, die Emotionen von Aang zu erfahren und die Folge einige witzige Momente vorzuweisen hat, fühlt sie sich zu extravagant und stressig an.

Gut – „Geschichten aus Ba Sing Se“

Eine ungewöhnliche Folge, welche die einzelnen Erlebnisse von Sokka, Toph, Aang, Katara, Zuko, Iroh und sogar Momo in der größten Stadt des Erdreichs zeigt. Obwohl jede der verschiedenen Geschichten Spaß macht, bildet Iroh das Highlight der Episode. Zum ersten mal sehen wir den ehemaligen General weinen, seinen Gefühlen freien Lauf lassend, am Todestag seines Sohnes. Dabei singt er das ikonische Lied „Leaves from the vine“, um seiner Trauer Ausdruck zu verleihen. Spätestens durch diese Episode, wird auch der letzte Kritiker zum Avatar-Fan.

Schlecht – „Der Tag des Avatar“

Als die drei Freunde in einem kleinen Dorf ankommen, feiern die Bewohner den Tag des Avatar. Doch statt einem Fest, handelt es sich bei dem Jahrestag um eine Art Hass-Zeremonie, gegen den einst versprochenen Friedenshüter. Was zuerst wie ein interessantes Konzept klingt, verirrt sich schnell in einer Episode mit zu wenig Erklärung und jeder Menge Logiklücken. Wenigstens bekommen wir ein wenig Geschichtswissen über Avatar Kyoshi übermittelt – ansonsten wäre die fillerartige Folge noch schwerer zu kauen gewesen.

Gut – „Zukos Erinnerungen“

Eine Episode, die Zukos alleinige Reise durch das Erdkönigreich behandelt und seine Charakterentwicklung antreibt. Wir verfolgen den Feuerprinz, wie er einen kleinen Dorfjungen vor der Brutalität einiger Soldaten beschützt, die ihre Macht schamlos ausnutzen. Dabei sehen wir den sonst so selbstsüchtigen Zuko von einer anderen Seite, welche den wahren Glanz seiner Persönlichkeit offenbart. Nebenbei werden auch einige Momente aus seiner Vergangenheit gezeigt, die seine Geschichte noch tragischer gestalten, als sie ohnehin schon ist. Die Episode endet mit einem dunklen Ton, nachdem Zuko aufgrund seiner Herkunft aus dem Dorf verbannt wird.

Schlecht – „Grabenkämpfe“

Eine der meist gehassten Episoden der gesamten Serie – und das nicht ohne Grund. Auf ihrem Weg treffen Aang, Sokka und Katara auf zwei Clans, die sich aufgrund kultureller Unterschiede nicht ausstehen können. Als sie dann gemeinsam eine Schlucht durchqueren müssen, scheint die Situation zu eskalieren. Obwohl die Folge interessant startet, ist sie von zufälligen Geschehnissen und einem seltsamen Erzähltempo geplagt, was die ohnehin schon nervigen Clans nicht gerade weniger unausstehlich macht. Wie Aang die Rivalität dann am Schluss beendet, ist so gar nicht die Art des Avatars. Das witzigste: Die Episode hätte einfach übersprungen werden können, da das Team Avatar einen fliegenden Bison besitzt, für den die Schlucht kein Hindernis darstellen sollte.

Gut – „Das Vermächtnis“

Aang und Zuko erhalten einen Blick in die Vergangenheit ihrer Vorväter. Dabei zeigt ein Flashback die Geschichte zwischen Avatar Roku und dem Feuerlord, zwei Freunde, die sich am Ende des Tages im Kampf gegenüberstehen. Wir erfahren mehr über die Entstehung der Feuernation und die Bedeutsamkeit des Gleichgewichts aller Stämme. Ein gewaltiger Kampf zwischen Gut und Böse, der uns die Welt von Avatar aus einer neuen Perspektive zeigt.

Schlecht – „Die Wahrsagerin“

Auch wenn diese Folge einige interessante Geschehnisse prophezeiht, fühlt sie sich wie eine Filler-Episode an. Einige Witze machen die 20 Minuten zwar deutlich erträglicher, ein in allem ist „Die Wahrsagerin“ aber eine Aneinanderreihung kleiner Geschehnisse, ohne großen Einfluss auf die Hauptstory. Eine mittelmäßige Abwechslung zu ernsteren Episoden, aber nicht wirklich nötig.

Gut – „Zosins Komet: Teil 4 – Avatar Aang“

Ein großartiges Ende der Serie. Der finale Kampf zwischen Zuko und Azula ist ein wahres Animationsfest und lässt die Emotionen der Vergangenheit in einem Stück hochkochen. Zusätzlich sehen wir Toph und Sokka in ihren mutigsten Momenten und natürlich das langersehnte Duell zwischen Aang und dem Feuerlord. Dabei nimmt sich die Episode genug Zeit, um auch die Nachwirkungen des Sieges zu zeigen. Ein rundum perfektes Finale für eine Serie, die es in dieser Form wohl nie wieder geben wird.

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