So denkt der One Piece Schöpfer über internationale Fans

Das Jump Festa Interview mit Eiichiro Oda

One Piece Schöpfer Eiichiro Oda seit langem wieder im Interview – diesmal spricht er auch über uns

Erst vor wenigen Wochen wurde auf der Jump Festa 2018, ein Interview mit One Piece Schöpfer Eiichiro Oda geführt. Dort sprach der Mangaka unter anderem vom kommenden Live-Action Film, seinem täglichen Arbeitsprozess und dem Erfolg von One Piece. Am wichtigsten ist wohl aber, dass Oda endlich auch einige Worte über seine internationalen Fans verlor.

 

Direkt die zweite Frage, die der Interviewer der Weekly Shonen Jump stellte, handelte von uns globalen Lesern und Animefans. Dabei ging es um das Thema, ob Oda auch an seine internationalen Fans denkt, während er arbeitet. Seine Antwort: „Eine Sache ist, dass ich ab einem bestimmten Punkt angefangen habe, die Form der Sprechblasen zu verändern. Japanisch ist vertikal und so lang und dünn geschrieben, dass meine gewöhnlichen Sprechblasen funktionieren. Aber das klappt nicht so gut beim Englischen. Der Text wird zusammengequetscht.

 

Funktionieren japanische Witze auch auf Englisch?

Als sich der Interviewer für diese Umstände bedankt, fügt Oda noch hinzu, dass er Veränderungen wie diese unternehmen kann, aber dass er bei Witzen nicht weiß, ob diese auch in anderen Sprachen ihre Wirkung entfalten. „Ich bin kein Experte in den verschiedenen Kulturen aus aller Welt, weswegen es unmöglich für mich ist, eine Serie zu kreieren und dabei die ganze Welt in Gedanken zu haben.“ Er erwähnt außerdem, dass er solche Dinge seinen Übersetzern überlässt und es selbst gar nicht erst versucht.

Anschließend erwähnt der Interviewer, dass die Witze selbst auf Englisch unfassbar lustig sind, was den jahrelangen Mangaka erfreut. „Das ist großartig! Ich bin den Übersetzern dankbar. Bezüglich der Geschichte, nehme ich an, dass wenn japanische Kinder sie genießen, alle anderen es auch tun. Also darüber mache ich mir keine Sorgen

„In terms of story, I assume that if Japanese children enjoy it, so will everyone else.“

Die nächsten Fragen haben erstmal nichts mehr mit uns zu tun. Lediglich am Ende des Gesprächs wird der One Piece Schöpfer noch einmal gefragt, ob er irgendetwas zu seinen „Übersee-Fans“ sagen möchte. Er antwortet damit, dass er noch Tonnen an Ideen hat, aber nur die fantastischsten umsetzt, weshalb wir uns keine Gedanken machen müssen. Sein Schlusssatz: „One Piece wird weiterhin besser und besser.“

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