Satan im Fast-Food-Restaurant: 5 Animes über den alltäglichen Jobwahnsinn

The Devil is a Part-Timer!

The Devil is a Part-Timer: Comedy-Anime erhält eine 2. Staffel
© Anime House

Dämonenkönig Satan hat es nicht leicht: Den Kampf gegen die Menschen scheint er in seiner Welt zu verlieren. Er flüchtet durch ein Portal in eine andere Welt und landet im heutigen Tokyo. Dort angekommen stellt er fest, dass er fast alle seine Kräfte verloren hat. Außerdem gestaltet sich dieses hektische Tokyo doch ganz anders als seine Welt. Irgendwie muss er hier seinen Lebensunterhalt verdienen. Er landet schließlich als Aushilfskraft in einem Fast-Food-Restaurant. Der neue Plan: Japan erobern, das erste Ziel: ein unbefristeter Arbeitsvertrag im Fast-Food-Restaurant!

Wahrlich, es gibt andere Probleme als die Menschheit zu unterdrücken: Kundenzufriedenheit zum Beispiel oder den bisherigen Verkaufsrekord bei Pommes zu übertrumpfen. Satan hat als Aushilfskraft alle Hände voll zu tun in der heutigen geschäftigen Welt zu bestehen. The Devil is a Part-Timer! gibt einen ehrlichen und humorvollen Eindruck in die Arbeitswelt einer Fastfood-Kette. Satans Endgegner: Der Mindestlohn. Den Anime The Devil is a Part-Timer! könnt ihr über den Aniverse-Channel von Amazon* ansehen.

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My Senpai is Annoying

© Wakanim

Futuba Igarashi ist mir ihrem Bürojob ganz zufrieden. Nur Kollege Harumi Takeda macht ihr das Leben schwer. Er behandelt sie andauernd wie ein Kind, was an ihrer Größe liegt. Sie wollte nie recht wachsen und bietet dem hochgewachsenen Takeda die ideale Größe, um ihr dauernd den Kopf zu tätscheln. Für Igarashi mehr als nervig! Allerdings kommt auch bald eine andere Seite an ihm zum Vorschein. Takeda umsorgt sie liebevoll nach einer stressigen Schicht, kümmert sich sogar um die Kollegin, als sie krank wird. Vielleicht ist Takeda doch kein solcher Rüpel, wie Igarashi angenommen hat? Empfindet vielleicht sogar sie mehr für ihn als nur Dankbarkeit?

My Senpai is Annoying ist frisch bei Wakanim angelaufen. Der Trailer verspricht den typischen Büroalltag und erinnert auch mit der (Liebes-)geschichte rund um Igarashi und Takeda stark an Wotakoi. Zwischen Präsentationen und dem obligatorischen Bier mit den Kollegen nach der Arbeit kommen sich die beiden Hauptcharaktere langsam näher. Nicht zu vergessen sind die lieben Kollegen, die den Büroalltag erst erträglich machen.

The Great Passage

© Amazon Prime Video

Das Leben von Linguist Mitsuya Majime besteht aus Büchern. Darin immer: sehr, sehr viele Wörter. Jedes Schriftzeichen fasziniert ihn, er sinniert über Synonyme, andere Schreibmöglichkeiten und Bedeutungen. In der japanischen Sprache eine durchaus zeitintensive Beschäftigung. So kommt es, dass der erfolglose Vertreter von einem Chefredakteur einer Wörterbuchabteilung entdeckt wird. Majime soll mithelfen, das sich gerade in der Arbeit befindliche Wörterbuch „Daitokai“ – The Great Passage zu erstellen. Der Titel The Great Passage versinnbildlicht dabei die Überfahrt des Menschen über ein Meer an Wörtern an das andere, sichere Ufer. Eine Arbeit, die Majime schlussendlich über ein Jahrzehnt beschäftigen wird.

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Obwohl The Great Passage eher zu den unbekannteren Anime zählt, ist hier mit viel Fleiß und Liebe zum Detail gearbeitet worden. Die Animation ist hervorragend, die Geschichte mitreißend – auch wenn es sich um etwas so angestaubtes wie ein Wörterbuch handelt. The Great Passage zeigt, wie schön Sprache und deren Wörter sein können. Der Zuschauer erfährt wissenswertes über japanische Schriftzeichen und begleitet Majime ein Jahrzehnt lang beruflich als auch privat durchs Leben. Vor allem beruflich wird im Anime deutlich, wie unterschiedliche Charaktere zum Erfolg eines Projektes beitragen können. The Great Passage umfasst elf Folgen, zu sehen als Original mit Untertiteln bei Amazon Prime Video*.

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