Demon Slayer: Mugen Train – Review: Animierte Dämonen erobern die Leinwand

Demon Slayer: Mugen Train - Review: Animierte Dämonen erobern die Leinwand
© ufotable

Seit Freitag letzter Woche haben die Kinos in Deutschland wieder überall geöffnet und wir haben für euch gecheckt, ob der Demon Slayer-Film dem weltweiten Hype gerecht wird. Immerhin gilt der Anime jetzt schon als Erfolgsgeschichte.

Allein in Japan hat Demon Slayer – The Movie: Mugen Train bereits über 400 Millionen US-Dollar eingespielt, somit Chihiros Reise ins Zauberland verdrängt und ist zum erfolgreichsten Anime-Film in seiner Heimat avanciert. Auch in den USA lief’s wahnsinnig gut. So gut, dass Demos Slayer der erste Anime-Film wurde, der die Spitze der Box Office-Charts erreichte. Weltweit überschlagen sich die Einspielergebnisse. Auch wir haben den Film mittlerweile gesehen und wollen euch erklären, weshalb der Film ein Muss für jeden Anime-Fan ist.

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Demon Slayer: Mugen Train ist quasi die zweite Staffel der Serie

Ohne hier Spoilern zu wollen, muss gesagt werden, dass ihr unbedingt die erste Staffel gesehen haben müsst, um den Film richtig genießen zu können. Fakt ist nämlich, dass der Film nahtlos an die letzte Folge der Anime-Serie anknüpft. Das macht den ihn unter anderem so genial. Normalerweise haben wir mit den Film-Adaptionen der größten Anime Hits nur sogenannte Originals auf der Leinwand. Bedeutet, es werden Handlungen gezeigt, die nichts mit der Hauptgeschichte zu tun haben. Demon Slayer: Mugen Train knallt mit seiner Handlung und all den krassen Wendungen auch deshalb so richtig rein, weil alle Geschehnisse wirklich Teil der Geschichte von Tanjiro und Co. sind. Der Film ist quasi die zweite Staffel und die bringt so einige unerwartete Plottwists mit sich. Macht euch also bereit auf eine Achterbahn der Gefühle.

Demon Slayer sieht einfach viel zu gut aus!

Eines der Verkaufsargumente ist neben dem Storytelling vor allem der Zeichenstil. Die Animationen sind ja schon in der Serie ein wahrer Hingucker. Unglaublich detailreich, flüssig und dazu die Verbindung mit den klassisch japanischen Kunstelementen, wie der dicken Tusche-Outline bei den Kampfszenen. Demon Slayer: Mugen Train hat all das und hatte darüber hinaus, mit dem Erfolg der ersten Staffel, einiges mehr an Budget im Rücken. Das Ergebnis ist ein Animationsspektakel, welches ihr auf der großen Leinwand gesehen haben müsst. Einzig die kurzen und zum Glück wenigen Szenen, in denen CGI-Techniken verwendet wurden, wirken ein bisschen störend, aber das tut dem Streifen nicht wirklich weh. Falls also abwarten und lieber zuhause schauen eure Taktik war, dann bitten wir euch, seht diesen Film dort an, wo er hingehört. Im Kino!

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Filmmusik und Synchronisation beflügeln die Bilder

Jetzt nur noch den großen Streit um Dub und Sub aufleben lassen. Die deutsche Synchronisation hat tatsächlich einen klasse Job gemacht. Auch dem deutschen Markt war wohl klar, wie wichtig der Film für das Kinojahr werden könnte, weshalb die deutsche Fassung mit hochkarätigen Stimmen besetzt ist. Die Protagonisten machen zwar schon einen soliden Job aber wirklich unter die Haut ging die Synchronstimme des Gegenspielers. Das ist nämlich dieselbe Stimme, die im Deutschen auch Leonardo DiCaprio spricht und Gerrit Schmidt-Foß (so heißt der Herr) macht einen nahezu grandiosen Job – Gänsehaut.

Apropos Gänsehaut, wer den Manga kennt, kennt auch die Story. Trotzdem war es für uns gerade mit und durch die geniale Komposition der Filmmusik nochmal ein ganz neues Erlebnis. Tanjiro zieht sein Schwert und überwindet seine Grenze mal wieder, ok, nice. Aber Tanjiro zieht sein Schwert und überwindet seine Grenze mal wieder, während epische Orchestermusik das ganze untermalt, großes Kino!

Fazit

Geht bitte ins Kino! Nein, wir werden nicht bezahlt. Der Film ist zurecht ein Hype und Rekordbrecher. Außerdem unterstützt ihr so den Anime-Markt in Deutschland und selbst wenn ihr keine Fans von Shounen seid, habt ihr am Ende der rund zwei Stunden ein brachiales Leinwanderlebnis gehabt und eine klug geschriebene Story verfolgt.

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